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Trends in der Baubranche

Trends in der Baubranche - Trends in der Baubranche

In anderen Geschäftszweigen längst Standard, entdeckt auch die Baubranche verstärkt digitale Hilfsmittel für sich. Es gilt dabei digitale Modelle einzusetzen, um unproduktive oder veraltete maschinelle Vorgehensweisen abzulösen. Dafür werden Software-Anwendungen entwickelt, um die Kommunikation zu optimieren sowie auch die Vernetzung von Daten und Prozessschritten zu generieren. Mit Digitalisierung in der Baubranche sind in erster Linie Prozessabläufe gemeint.

Darum ist Digitalisierung nötig

Trends in der Baubranche 4 - Trends in der Baubranche

Für Unternehmen im Baugewerbe ist eine gute Online-Präsenz unverzichtbar. Hier finden in der Regel erste Berührungspunkte statt. Mit einem positiven Internetauftritt können Unternehmen Neukunden effektiver gewinnen. Bauunternehmen, die ihre digitale Kommunikation nicht erneuern, sind weniger wahrnehmbar für Kunden.

Zudem lassen sich etliche manuelle Arbeiten automatisieren, was auch für kleinere Bauunternehmen sinnvoll ist. So können einzelne Geschäftsprozesse genauer in Augenschein genommen werden, um zu prüfen, wo notwendige Maßnahmen automatisiert vorgenommen werden können. Das gilt etwa für:

  • Terminvereinbarungen;
  • Rechnungsstellung;

Es gibt kaum einen Prozess in der Baubranche, der sich durch digitale Tools nicht einfacher, schneller und kostengünstiger regeln lässt.

BIM

Trends in der Baubranche 3 - Trends in der Baubranche

Unternehmen sind in der Baubranche einem ständigen Zeit- und Kostendruck ausgesetzt. Derzeit ein Thema in der Bauwirtschaft ist Building Information Modeling, kurz BIM. BIM ist eine digitale Methode des Bauprojektmanagements, und zwar vom Entwerfen, Planen bis hin zum Bau oder Abriss eines Bauwerkes. Mittels BIM können Unternehmen den gesamten Bauzyklus eines Projektes virtuell abbilden. Eine spezielle Software erlaubt ein strukturiertes und transparentes Daten- und Informationsmanagement. Via BIM haben alle am Bauprojekt tätigen Akteure jederzeit Zugriff auf wichtige Daten. Beispielsweise auf Baupläne, Bautagebücher oder Mängellisten usw.

Nachhaltigkeit

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Auch im Baugewerbe wird der Ruf nach nachhaltigen Prozessen und Materialien immer lauter. Das heißt, es beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit der Fertigung nachhaltiger Roh- und Baustoffe wie Holz oder Glas. Es gehören zum Beispiel auch recycelte Kunststoffe, die im Haus- und Wohnungsbau eingesetzt werden, dazu. Längst vergessene Rohstoffe wie Stroh als Dämmmaterial wird ebenso erfolgreich im Wohnungs- und Hausbau eingesetzt. Stroh ist nicht nur 100%ig natürlich, es ist auch erheblich umweltschonender als beispielsweise Styropor.

Die Verbreitung digitaler Technologien trägt ebenso zur Nachhaltigkeit im Baugewerbe bei. Digitale Anwendungen schonen die Nerven sowie Druckerpatronen und Papiervorräte.

Lean Construction Management

Trends in der Baubranche 1 - Trends in der Baubranche

Die Lean Construction ist eine Methode für effizientere Baustellenplanung und -organisation in Bauprojekten. Mit dieser Methode werden diverse Arbeitsabläufe in den einzelnen Prozessschritten unter die Lupe genommen und beschleunigt. Mit berücksichtigt werden dabei auch Material, Zeitfaktor und Arbeitskräfte. Mithilfe der Lean Construction soll die größtmögliche Wertschöpfung im Bau generiert werden.

Mit Lean zu arbeitet bedeutet:

  • Keine Ressourcen zu verschwenden;
  • Optimierung und Erschaffung von Prozessstandards;
  • Kostenreduzierung bei unveränderter Qualität;
  • Erhöhung von Effizienz und Wertschöpfung.

Die Vorteile der Lean Construction sind, dass jeder Beteiligte weiß, was bei welchem Arbeitsschritt anliegt. So werden Missverständnisse vermieden und ein reibungsloser Ablauf hergestellt. Durch genaueste Planung können mögliche Probleme früh erkannt und idealerweise gleich im Vorfeld gelöst werden. Das bedeutet von Anfang bis Ende eine klare Struktur für das Bauprojekt.